Aktuelles

15.05.2017: Neufassung des Regelwerkes für VWW-Regiosaaten® online
Wichtigste Änderung:  Umstellung der Beitragsstruktur auf einen festen Mitgliedsbeitrag plus eine einkommensabhängige Zertifizierungsumlage. Hier geht es zum neuen Regelwerk

Am 31.03.2017 findet die 4. CAMPUSKONFERENZ LANDSCHAFTSENTWICKLUNG MIT DEM THEMA „RENATURIERUNG IN DER LANDSCHAFTSENTWICKLUNG – AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN“ statt.
Beginn: 9:30 Uhr
Ort: Hochschule Osnabrück, Campus Haste, Raum HR 05/06
Kosten: 25€/5€ ermäßigt für Studierende.
Eine Anmeldung wird ab Mitte Januar über die Homepage der Landschaftsentwicklung möglich sein
https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/landschaftsentwicklung-beng/#c999654

Am 11.09.2015 bitten wir in einem Brief das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die bisherige Erhaltungsmischungsverordnung (ErMiV) zu überdenken, da die Regelung mit 22 Ursprungsgebieten nicht dem Saatgutangebot auf dem deutschen Markt entspricht. Wir schlagen vor, die Definition der Ursprungsgebiete  in der ErMiV zu reduzieren, ohne das Konzept einer kleinteiligen Regionengliederung insgesamt aufzugeben. In dem folgenden Anhörungsverfahren trifft unser Anliegen bei einigen Beteiligten auf Unverständnis, da es den Anschein hat, als wollte der VWW die kleinräumige Gliederung mit 22 Regionen aufgeben und so dem Naturschutz schaden. Lesen Sie hier den Wortlaut und die Begründung für unseren Vorschlag

01.06.2015: Der Artikel: „Wildpflanzensaatgut im Spannungsfeld des Naturschutzes“ mit kritischen Anmerkungen zum aktuellen Regelwerk FLL-Regio von Markus Wieden erscheint in NuL 47 (6), 2015, S. 181-190 (Artikel als pdf)

15.04.2015: Der offene Brief des VWW an die FLL zu den „Empfehlungen für Begrünungen mit gebietseigenem Saatgut“ hat zu einem regelrechten Diskurs geführt, den Sie hier lesen können.

März 2015:
Baumschulen gesucht, die gebietseigene Gehölze gemäß VWW-Regiogehölze® erzeugen!
Regelmäßig erreichen uns Anfragen, wo man regionale Gehölze beziehen kann. Bisher können wir da auf unsere Mitgliedsbetriebe in Sachsen verweisen, würden die verfügbaren Vorkommensgebiete aber gerne ausweiten. Bitte informieren Sie sich hier zu den erforderlichen Voraussetzungen und den Kosten der Gehölzzertifizierung. Oder rufen Sie uns an!

01.02.2015 Der VWW hat einen offenen Brief an die FLL gerichtet, der hier einsehbar ist.
Seit Frühjahr 2014 gibt die FLL ein Regelwerk („Empfehlungen für Begrünungen mit gebietseigenem Saatgut“) heraus, das den Anspruch erhebt, für ganz Deutschland Mischungen zu beschreiben, die als Mindeststandard für Begrünungen in der freien Natur für fast alle Standorte geeignet sind.
Der VWW hält diese Mischungen für nicht geeignet, einen Mindeststandard zu erfüllen. Die FLL-Mischungen werden nach nun einem Jahr Praxis über den ihnen zugedachten Zweck hinaus in naturschutzfachlich anspruchsvollen Bereichen eingesetzt, obwohl hier regional abgestimmte, individuelle Mischungen weitaus zielführender sind. Um dieser massiven Fehlentwicklung zu begegnen, weist der VWW im Detail auf die Schwachstellen des FLL-Regelwerks öffentlich hin.

1.11.2014 Bis auf Weiteres ist die Karte mit den genauen naturräumlichen Grenzlinen im Maßstab 1:25.000 beim Bundesamt für Naturschutz nicht mehr online. An einer Neueinstellung der Seite wird nach Angaben des BfN gearbeitet.

1.2.2014 Seit dem 1. Februar bietet der VWW eine Liste aller aktuell angebauten Wildformen von Kräutern und Gräsern an, die nach dem VWW-Standard „VWW-Regiosaaten®“ zertifiziert sind. Die Liste enthält bundesweit alle Landkreise, Regionen und Produktionsräume, in denen Anbau stattfindet und ist für Anwender mit Sortierfunktionen ausgestattet.

Am 09.01.2014 wurde nun endlich die letzte (geplante) Änderung der Erhaltungsmischungsverordnung vollzogen. Der neue §6 beschränkt die handelbare Menge von Arten, die im SaatG geregelt sind, wie folgt:

„§6(1) Das Bundessortenamt setzt die Höchstmenge des in Erhaltungsmischungen in den Verkehr gebrachten Saatgutes von Arten, die unter die Richtlinie 66/401/EWG in der jeweils geltenden Fassung fallen, derart fest, dass die festgesetzte Höchstmenge 5 vom Hundert des Gesamtgewichtes aller Saatgutmischungen, die im Rahmen der Richtlinie 66/401/EWG in der jeweils geltenden Fassung im Inland jährlich in den Verkehr gebracht werden, nicht übersteigt.“

Die 5% dürften allerdings in den nächsten Jahren nicht erreicht werden, so dass hier zunächst kein Handlungsbedarf entsteht. Die geänderte Verordnung schreibt zudem vor, die geplanten Verkaufsmengen vorab anzumelden und auch am Jahresende die tatsächliche Menge zu melden. Dies gilt übrigens auch für Wiesendrusch-Ware.

Online ist die Verordnung im Bundesgesetzblatt unter Artikel 4 zu finden.

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