Tipps für die Ansaat von Kleinflächen

Grundsätzliche sind auch bei der Anlage von Kleinflächen die gleichen Prinzipien zu beachten wie bei einer großflächigeren Ansaat.

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Vorbereitung der Saatfläche – Vorgehensweise bei Rasenflächen oder kleinen Wiesen:

Zunächst möglichst tief mähen und das gemähte Gras zusammenharken und abräumen. Bei kleinen Flächen dazu eine kräftigen Motorsense mit Fadenkopf oder einen Rasenmäher in der tiefsten Einstellung verwenden.

Danach Fläche mit einem Vertikutierer (ggf. beim Baumarkt oder Maschinenverleih ausleihen) in der tiefsten Einstellung intensiv bearbeiten, bis vom Gras nicht mehr viel zu sehen und die Fläche „schwarz“ ist. Gras- und Moosreste nochmals abharken und abräumen. Als Alternative zum Vertikutierer kann auch eine Gartenfräse (ebenfalls ausleihbar) eingesetzt werden.

Einer weitere Möglichkeit besteht darin, die Fläche über einen Zeitraum von 6 -12 Wochen mit einer lichtdichten Folie abzudecken, bis die Grasnarbe abgestorben ist. Danach den Boden ebenfalls vertikutieren/durchrechen und Gras- und Moosreste entfernen.

Bei kleineren Flächen kann man auch Wildblumen-Inseln von 1 -2 m2 schaffen. Entweder schälen Sie die Grasnarbe ab und füllen mit magerer Erde wieder auf oder Sie lassen im Sommer das zusammengerechte Mähgut ca. 3 Monate lang auf Haufen liegen. Anschließend abräumen, Mähgut kompostieren, Fläche auflockern, einsäen und festtreten.

Wie bei allen Wildblumenansaaten gilt: Samen nur flach aufstreuen und andrücken – nicht vergraben, sonst werden die meisten Arten nicht keimen, da sie Lichtkeimer sind.

Auch auf Kleinflächen gilt: Das Saatbett muss vor der Ansaat frei von problematischen Unkräutern sein!

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